SCIOPTALogo Systemsoftware für Sicherheitskritische Embedded Systeme
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Die SCIOPTA Methode
Method1
Keine Globalen Daten
Meldungen werden dynamisch aus einem Meldungspool alloziert. Alle SCIOPTA Meldungen haben Besitzer und gehören einem Prozess. Ein Prozess kann nur auf die Meldungen zugreifen, die in seinem Besitz sind. Deshalb kann zu einem bestimmten Zeitpunkt nur ein Prozess (der Besitzer) auf eine Meldung zugreifen. Gleichzeitiger Zugriff auf Daten wird dadurch automatisch und elegant ausgeschlossen. Die einzigartige und leistungsfähige Speicherverwaltung von SCIOPTA verhindert eine Speicherfragmentierung.
Leistungsfähiger Empfang von Meldungen
SCIOPTA besitzt leistungsfähige Systemaufrufe zum Empfangen von Meldungen

Der Empfang kann so eingestellt werden, dass der Prozess blockiert bis die Meldung eingeht. Oder es kann ein Time-out definiert werden, nach deren Ablauf die Blockierung aufghoben. Es kann aber auch ein Time-out von Null gesetzt werden, bei dem sofort zurückgesprungen wird und überprüft werden kann ob die Meldung eingetroffen ist. Durch Parameter können selektiv spezielle Meldungen empfangen werden oder es kann angegeben werden, von welchen Prozessen man Meldungen empfangen will.
Meldungsbasierend
SCIOPTA besitzt eine Meldungsbasierende Architektur die den direkten Nachrichtenaustausch zwischen Prozessen ermöglicht.
Prozesse
Ein typisches SCIOPTA System besteht aus einer Anzahl von mehr oder weniger unabhängigen Programmen genannt Prozesse. Jeder Prozess kann so angesehen werden, als ob er immer alleine die CPU besitzt. SCIOPTA steuert das System duch aktivierung der Prozesse gemäss ihrer Priorität, die vom Anwender zugewiesen wurde. Ereignisse können SCIOPTA dazu bringen Prozesse höherer Priorität in Betrieb zu nehmen. Dies ergibt schnelle Antwortzeiten und Übereinstimmung mit den Spezifikationen des Echtzeitentwurfes.
Direkte Meldungsübertragung
Interprozess Kommunikation und Kooredination wird durch direkte Meldungsübertragung realisiert. Die Meldungen können einen beliebig grossen Dateninhalt haben oder können zu reinen Koordination leer sein. Oft wird durch die Meldungsübertragung eine Prozessumschaltung erzeugt.

Neben dem Dateninhalt und speziellen Systeminformationen besitzen Meldungen immer eine Identität (ID). Diese Identität wird durch verschiedene Systemaufrufen verwendet und ausgewerted.
Message
Zeitverwaltung
Prozessen können Zeitaufträge definieren, die durch SCIOPTA verwaltet werden. Prozesse, die sich für eine gewisse Zeit schlafen legen wollen oder Prozesse die Time-outs in Zusammenhang mit Meldungen verwenden, erhalten Unterstützung durch die SCIOPTA Zeitverwaltung.
Fehlerbehandlung
SCIOPTA besitzt viele Funktionen zur leistungsfähigen Fehlerüberprüfung. So werden Meldungen, Prozess Identitäten, Meldungsbesitzverhältnisse, Parameter, Stacks und vieles Andere überprüft.

Im Gegesatz zu traditionellen Betriebssystemen besitzt SCIOPTA eine zentrale Fehlerbehandlung genannt Error Hook. Dadurch ist es nicht notwendig andauernd Rückgabewerte auf korrekte Durchführung von Systemaufrufen zu überprüfen. In SCIOPTA Systemen wird deshalb garantiert, dass die Fehlebahandlung immer ausgeführt wird und nicht von Anwenderstrategien abhängt.
Einfache Handhabung
In Meldungsbasierten Systemen sind die Prozessschnittstellen automatisch definiert (Meldungen). Dies erleichtert die Teamarbeit wesentlich.